verhaltensregeln_-_erlauterungen

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen der Seite angezeigt.

Link zu der Vergleichsansicht

Beide Seiten, vorherige Überarbeitung Vorherige Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorherige Überarbeitung
verhaltensregeln_-_erlauterungen [2019/12/08 15:51] – /* Regel C7) – neue Betriebe eintragen auf Plattform */ nicohverhaltensregeln_-_erlauterungen [2022/12/25 13:29] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
Zeile 1: Zeile 1:
 +//[[wiki-artikel-typ]]: 2 (Info-Artikel)//
 +
 **//Erläuterungen zu [[verhaltensregeln]]//** (foodsharing-Grundlagen 2) **//Erläuterungen zu [[verhaltensregeln]]//** (foodsharing-Grundlagen 2)
  
Zeile 8: Zeile 10:
  
  
-==== Regel A1) – Freundlicher Umgang untereinander ====+==== Regel A1) Freundlicher Umgang untereinander ====
  
-Foodsaver arbeiten vor allem aus der Distanz zusammen: online auf der Plattform, per PN, per Telefon. Da auch sehr viele Abholungen alleine durchgeführt werden, treffen sie sich selten in der physischen Welt. +Foodsaver arbeiten vor allem aus der Distanz zusammen: online auf der Plattform, per PN, per Telefon. 
-Deswegen ist es bei foodsharing ganz besonders wichtig, möglichst wenig Streit, Aggressionen und persönliche Unstimmigkeiten entstehen zu lassen. Diese lassen sich selten online oder aus der Ferne lösen; und da sich Foodsaver so selten treffen, gibt es wenig Gelegenheiten, solche Unstimmigkeiten aus der Welt zu schaffen.+  *  Da auch sehr viele Abholungen alleine durchgeführt werden, treffen sie sich selten in der physischen Welt. 
 +  *  Deswegen ist es bei foodsharing ganz besonders wichtig, möglichst wenig Streit, Aggressionen und persönliche Unstimmigkeiten entstehen zu lassen. Diese lassen sich selten online oder aus der Ferne lösen; und da sich Foodsaver so selten treffen, gibt es wenig Gelegenheiten, solche Unstimmigkeiten aus der Welt zu schaffen.
  
  
-==== Regel A2) – Duzen als Standard ====+==== Regel A2) Duzen als Standard ====
  
-Eine rein pragmatische Vereinbarung, die aber auch mit Datenschutz zu tun hat. Von den meisten anderen Foodsavern lernt man nur den Vornamen kennen, der Nachname bleibt unbekannt. Da ist es naheliegend, sich auch zu duzen. Indem das Duzen als Standard empfohlen wird, ersparen wir uns schwierige Situationen, in denen man vielleicht nicht wüsste, ob jetzt gerade Duzen oder Siezen angemessen ist. Alle duzen alle – das ist einfach. Aber eine streng gültige Vorschrift soll es natürlich nicht sein.+Eine rein pragmatische Vereinbarung, die aber auch mit Datenschutz zu tun hat. 
 +  *  Von den meisten anderen Foodsavern lernt man nur den Vornamen kennen, der Nachname bleibt unbekannt. Da ist es naheliegend, sich auch zu duzen. 
 +  *  Indem das Duzen als Standard empfohlen wird, ersparen wir uns schwierige Situationen, in denen man vielleicht nicht wüsste, ob jetzt gerade Duzen oder Siezen angemessen ist. Alle duzen alle das ist einfach. 
 +Aber eine streng gültige Vorschrift soll es natürlich nicht sein.
  
  
-==== Regeln A3)-A4) – Diskussionen im Forum ====+==== Regeln A3)-A4) Diskussionen im Forum ====
  
   * Die Foren sind ein wichtiger Ort für Diskussionen über foodsharing, auch für Meinungsverschiedenheiten.   * Die Foren sind ein wichtiger Ort für Diskussionen über foodsharing, auch für Meinungsverschiedenheiten.
-  * Andererseits sollen ironische, unsachliche, polemische Beiträge vermieden werden – sie können schnell zu aggressiven oder emotional aufgeladenen Diskussionen führen, die der foodsharing-Community sehr schaden können.+  * Andererseits sollen ironische, unsachliche, polemische Beiträge vermieden werden sie können schnell zu aggressiven oder emotional aufgeladenen Diskussionen führen, die der foodsharing-Community sehr schaden können.
   * Aus demselben Grund haben persönliche Streitigkeiten in den Foren nichts zu suchen. Zudem ist es sehr schädlich und gegenüber den Betroffenen sehr unfair, wenn sie öffentlich an den Pranger gestellt werden. Persönliche Streitigkeiten gehören in ein persönliches Gespräch.   * Aus demselben Grund haben persönliche Streitigkeiten in den Foren nichts zu suchen. Zudem ist es sehr schädlich und gegenüber den Betroffenen sehr unfair, wenn sie öffentlich an den Pranger gestellt werden. Persönliche Streitigkeiten gehören in ein persönliches Gespräch.
  
  
-==== Regel A5) – Veröffentlichung von privaten Nachrichten ====+==== Regel A5) Veröffentlichung von privaten Nachrichten ====
  
-Private Nachrichten sind privat. Die Weitergabe von Nachrichten ist aus Datenschutzgründen völlig – und in jeder Situation! – ausgeschlossen, wenn der Absender oder die Absenderin der Nachricht nicht ausdrücklich zustimmt.+Private Nachrichten sind privat. Die Weitergabe von Nachrichten, Teilen daraus oder Informationen aus der Nachricht ist aus Datenschutzgründen völlig und in jeder Situation! ausgeschlossen, wenn der Absender oder die Absenderin der Nachricht nicht ausdrücklich zustimmt.
  
  
-==== Regeln A6) und A7) – Erlaubte Forumsbeiträge, Löschen von Beiträgen ====+==== Regeln A6) und A7) Erlaubte Forumsbeiträge, Löschen von Beiträgen ====
  
 Grundsätzlich soll jeder Bezirk selbst entscheiden, welche Themen er in seinem Forum zulassen will. Daher werden erst einmal keine Themen aus den Foren ausgeschlossen. Eine Möglichkeit zum Löschen von Themen und Beiträgen sollte es aber geben. Grundsätzlich soll jeder Bezirk selbst entscheiden, welche Themen er in seinem Forum zulassen will. Daher werden erst einmal keine Themen aus den Foren ausgeschlossen. Eine Möglichkeit zum Löschen von Themen und Beiträgen sollte es aber geben.
Zeile 38: Zeile 44:
 Deswegen Deswegen
   * wird die Moderation von Bezirksforen (auch für Bundeslandbezirke usw.) vollständig abgeschafft   * wird die Moderation von Bezirksforen (auch für Bundeslandbezirke usw.) vollständig abgeschafft
-  * wird die Entscheidung über die Löschung von Beiträgen an das [[mediationsteam_bzw._schiedsstelle|Mediationsteam]] des Bezirks gegeben+  * wird die Entscheidung über die Löschung von Beiträgen an die [[lokale_schiedsstelle|Schiedsstelle]] des Bezirks gegeben
 Derzeit muss das Mediationsteam noch die zentrale Meldungsgruppe um Löschung bitten, da die Zugriffsrechte noch geändert werden müssen (das erfordert einige Zeit zum Programmieren, weil das Mediationsteam auf der Plattform als Einrichtung noch gar nicht existiert; darum bitte etwas Geduld). Derzeit muss das Mediationsteam noch die zentrale Meldungsgruppe um Löschung bitten, da die Zugriffsrechte noch geändert werden müssen (das erfordert einige Zeit zum Programmieren, weil das Mediationsteam auf der Plattform als Einrichtung noch gar nicht existiert; darum bitte etwas Geduld).
   * Der/die Autor*in eines Beitrags sollte aber das Recht haben, gegen eine Löschung zu protestieren. Dafür muss er/sie seinen Text selbst besitzen (meist schreibt man den Text ja direkt ins Forum, wo er nach einer Löschung eben weg ist). Deswegen soll der Text vor Löschung per PN an den/die Autor*in geschickt werden. Wieder: derzeit manuell, in Zukunft automatisch.   * Der/die Autor*in eines Beitrags sollte aber das Recht haben, gegen eine Löschung zu protestieren. Dafür muss er/sie seinen Text selbst besitzen (meist schreibt man den Text ja direkt ins Forum, wo er nach einer Löschung eben weg ist). Deswegen soll der Text vor Löschung per PN an den/die Autor*in geschickt werden. Wieder: derzeit manuell, in Zukunft automatisch.
Zeile 44: Zeile 50:
  
  
-==== Regel A8) – Verpflichtung zur Angabe korrekter persönlicher Daten ====+==== Regel A8) Verpflichtung zur Angabe korrekter persönlicher Daten ====
  
   * Die FS sind in Zusammenarbeit mit oder sogar im Auftrag der Bezirke unterwegs, was eine Art Vertragsverhältnis begründet. Dafür müssen die FS eindeutig identifizierbar sein, was über Name und Geburtsdatum funktioniert.   * Die FS sind in Zusammenarbeit mit oder sogar im Auftrag der Bezirke unterwegs, was eine Art Vertragsverhältnis begründet. Dafür müssen die FS eindeutig identifizierbar sein, was über Name und Geburtsdatum funktioniert.
   * Die BOTs benötigen die Postadresse, um erkennen zu können, ob ein FS wirklich noch im eigenen Bezirk wohnt oder ganz woanders. Die Zusammenarbeit ohne eine Telefonnummer und ohne ein aussagekräftiges Foto ist in mehreren Zusammenhängen sehr erschwert.   * Die BOTs benötigen die Postadresse, um erkennen zu können, ob ein FS wirklich noch im eigenen Bezirk wohnt oder ganz woanders. Die Zusammenarbeit ohne eine Telefonnummer und ohne ein aussagekräftiges Foto ist in mehreren Zusammenhängen sehr erschwert.
   * Anmerkung: Viele FS möchten ihre Postadresse nicht eintragen, da sie dann über die Karte leicht zu finden sind. Deswegen ist geplant, dass man in Zukunft nur noch FS über die Karte finden kann, die zum eigenen Bezirk gehören oder für die man “Kenne ich” bestätigt hat.   * Anmerkung: Viele FS möchten ihre Postadresse nicht eintragen, da sie dann über die Karte leicht zu finden sind. Deswegen ist geplant, dass man in Zukunft nur noch FS über die Karte finden kann, die zum eigenen Bezirk gehören oder für die man “Kenne ich” bestätigt hat.
 +
 +
 +==== Regel A9) - Vertraulichkeit von Foodsaver-Daten und foodsharing-internen Informationen ====
 +
 +  *  Alle Foodsaver erfahren z.B. die Telefonnummer anderer Foodsaver im selben Betriebsteam. Sie darf natürlich auf keinen Fall einfach an andere Menschen weitergegeben werden.
 +
 +  *  Außerdem kennen Foodsaver die Abholzeiten und Details zu Betrieben u.a. Diese Infos dürfen in der Regel nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Sonst könnten zum Beispiel foodsharing-fremde Personen im Namen von foodsharing bei den Betrieben oder gar bei den Abholterminen auftauchen. Außerdem wollen viele Betriebe nicht in der Öffentlichkeit als Kooperationspartner von foodsharing genannt werden.
  
  
Zeile 55: Zeile 68:
  
  
-==== Regel B1), Satz 1 – Pünktlichkeit und Auftreten ====+==== Regel B1), Satz 1 Pünktlichkeit und Auftreten ====
  
 Die Betriebe arbeiten mit uns zusammen, falls sie uns als professionelle, angenehme Partner erleben. Deswegen sind Dinge wie angemessene Kleidung, Sauberkeit, guter Umgang mit den Lebensmitteln usw. und natürlich Pünktlichkeit wichtig, damit uns eine Kooperation erhalten bleibt. Die Betriebe arbeiten mit uns zusammen, falls sie uns als professionelle, angenehme Partner erleben. Deswegen sind Dinge wie angemessene Kleidung, Sauberkeit, guter Umgang mit den Lebensmitteln usw. und natürlich Pünktlichkeit wichtig, damit uns eine Kooperation erhalten bleibt.
  
  
-==== Regel B1), Satz 2-3 – Mitnahme von Kindern bei Abholungen ====+==== Regel B1), Satz 2-3 Mitnahme von Kindern bei Abholungen ====
  
 Ob bei einem Betrieb Kinder zu einer Abholung mitgenommen werden können, ist sehr stark abhängig von dem einzelnen Betrieb, dem einzelnen Kind und dem einzelnen Foodsaver. Deswegen sollte das nur in einem wichtigen Einzelfall unter sorgfältiger Beachtung aller Bedingungen vor Ort geschehen. Ob bei einem Betrieb Kinder zu einer Abholung mitgenommen werden können, ist sehr stark abhängig von dem einzelnen Betrieb, dem einzelnen Kind und dem einzelnen Foodsaver. Deswegen sollte das nur in einem wichtigen Einzelfall unter sorgfältiger Beachtung aller Bedingungen vor Ort geschehen.
Zeile 71: Zeile 84:
  
  
-==== Regel B2) – Abholungen außerhalb der vereinbarten Termine ====+==== Regel B2) Abholungen außerhalb der vereinbarten Termine ====
  
   * In der Regel sollten alle Abholungen nur zu den vereinbarten Terminen stattfinden; damit sich der Betrieb darauf verlassen kann.   * In der Regel sollten alle Abholungen nur zu den vereinbarten Terminen stattfinden; damit sich der Betrieb darauf verlassen kann.
Zeile 78: Zeile 91:
  
  
-==== Regel B3) – mehrere Abholer*innen ====+==== Regel B3) mehrere Abholer*innen ====
  
 Hier wird jetzt vor allem “gemeinsam” betont, damit die Beschäftigten im Betrieb möglichst wenig gestört werden. Alle weiteren Details können (und müssen) für jeden Betrieb vor Ort abgesprochen werden. Hier wird jetzt vor allem “gemeinsam” betont, damit die Beschäftigten im Betrieb möglichst wenig gestört werden. Alle weiteren Details können (und müssen) für jeden Betrieb vor Ort abgesprochen werden.
  
  
-==== Regel B4) – alle LM mitnehmen (?) ====+==== Regel B4) alle LM mitnehmen (?) ====
  
   * Wir nehmen nur Lebensmittel mit, die noch genießbar sind, aber ungenießbare LM lassen wir beim Betrieb. Wir sind keine Müllabfuhr (außer steuerrechtlich).   * Wir nehmen nur Lebensmittel mit, die noch genießbar sind, aber ungenießbare LM lassen wir beim Betrieb. Wir sind keine Müllabfuhr (außer steuerrechtlich).
Zeile 93: Zeile 106:
   * Es wird betont, dass LM vor Ort immer gleichmäßig unter allen Abholenden aufgeteilt werden.   * Es wird betont, dass LM vor Ort immer gleichmäßig unter allen Abholenden aufgeteilt werden.
     * Das vermeidet unangenehme Diskussionen darüber, ob z.B. Familien mit mehr Kindern auch mehr LM mitnehmen dürfen usw.     * Das vermeidet unangenehme Diskussionen darüber, ob z.B. Familien mit mehr Kindern auch mehr LM mitnehmen dürfen usw.
-    * Umgekehrt sollen nicht einzelne FS sich nur ein paar LM herausgreifen und die anderen mit dem Rest stehen lassen; alle sollen sich um die Verteilung eines gleich großen Teils kümmern. +    * Umgekehrt sollen nicht einzelne FS sich nur ein paar LM herausgreifen und die anderen mit dem Rest stehen lassen; alle sollen sich um die Verteilung eines gleich großen Teils kümmern.
  
  
-==== Regel B5) – Wer darf abholen gehen ====+==== Regel B5) Wer darf abholen gehen ====
  
-  * Bei Abholungen garantieren wir den Betrieben, dass nur Leute abholen gehen, die das Prozedere und den Umgang mit Lebensmitteln beherrschen; außerdem stellen wir den Betrieb von jeder Haftung frei.  +  * Bei Abholungen garantieren wir den Betrieben, dass nur Leute abholen gehen, die das Prozedere und den Umgang mit Lebensmitteln beherrschen; außerdem stellen wir den Betrieb von jeder Haftung frei. 
-  * Deswegen müssen alle Abholenden die Rechtsvereinbarung akzeptiert haben. Außerdem sind nur Foodsaver (d.h. mit Ausweis) erlaubt und natürlich Leute, die – begleitet – eine Einführungsabholung machen.+  * Deswegen müssen alle Abholenden die Rechtsvereinbarung akzeptiert haben. Außerdem sind nur Foodsaver (d.h. mit Ausweis) erlaubt und natürlich Leute, die begleitet eine Einführungsabholung machen.
   * Alle anderen (z.B. Tragehilfen) müssen deutlich erkennbar von den Abholenden getrennt warten, damit für den Betrieb klar ist, wer gerade zum Abholen da ist, ins Lager oder hinter die Theke darf usw.   * Alle anderen (z.B. Tragehilfen) müssen deutlich erkennbar von den Abholenden getrennt warten, damit für den Betrieb klar ist, wer gerade zum Abholen da ist, ins Lager oder hinter die Theke darf usw.
-  * Voriges Eintragen für den Termin ist für alle Foodsaver Pflicht, da wir oft nur mit einer begrenzten Personenzahl den Betrieb betreten dürfen. Außerdem ist es unfair, wenn man abholen geht und auf einmal die Lebensmittel zwischen 5 Leuten statt zwischen 2 aufgeteilt werden sollen. +  * Voriges Eintragen für den Termin ist für alle Foodsaver Pflicht, da wir oft nur mit einer begrenzten Personenzahl den Betrieb betreten dürfen. Außerdem ist es unfair, wenn man abholen geht und auf einmal die Lebensmittel zwischen 5 Leuten statt zwischen 2 aufgeteilt werden sollen. Nur wenn FS kurzfristig als Ersatz einspringen, dann kann es vorkommen, dass sie nicht für die Abholung eingetragen sind
-  * Wenn Leute genug Einführungsabholungen haben, aber noch keinen Ausweis, dann können sie durchaus Abholungen mitmachen: diese werden dann als weitere Einführungsabholungen gewertet – das heißt ja nichts anderes, als dass sie noch nicht alleine eine Abholung machen können.+  * Wenn Leute genug Einführungsabholungen haben, aber noch keinen Ausweis, dann können sie durchaus Abholungen mitmachen: diese werden dann als weitere Einführungsabholungen gewertet das heißt ja nichts anderes, als dass sie noch nicht alleine eine Abholung machen können.
  
  
-==== Regel B6) – Verhalten im Betrieb ====+==== Regel B6) Verhalten im Betrieb ====
  
   * Rücksicht und Höflichkeit auf die Mitarbeitenden im Betrieb sollten selbstverständlich sein.   * Rücksicht und Höflichkeit auf die Mitarbeitenden im Betrieb sollten selbstverständlich sein.
-  * Betont wird, dass die Mitarbeitenden im Zweifelsfall immer Recht haben und wir uns nach dem richten, was sie sagen – es ist schließlich ihr Betrieb, und es sind auch ihre Lebensmittel!+  * Betont wird, dass die Mitarbeitenden im Zweifelsfall immer Recht haben und wir uns nach dem richten, was sie sagen es ist schließlich ihr Betrieb, und es sind auch ihre Lebensmittel!
   * Diskussionen und Streit zwischen den Foodsavern vor den Augen der Kunden oder der Beschäftigten werfen ein schlechtes Licht auf foodsharing. Man kann sie nach der Abholung, ausreichend weit weg vom Betrieb, führen.   * Diskussionen und Streit zwischen den Foodsavern vor den Augen der Kunden oder der Beschäftigten werfen ein schlechtes Licht auf foodsharing. Man kann sie nach der Abholung, ausreichend weit weg vom Betrieb, führen.
   * Wir hinterlassen den Abholort ordentlich (“sauber” nur dann, wenn es nicht schon schmutzig ist, bevor wir dorthin kommen … wir sind ja keine Putztruppe).   * Wir hinterlassen den Abholort ordentlich (“sauber” nur dann, wenn es nicht schon schmutzig ist, bevor wir dorthin kommen … wir sind ja keine Putztruppe).
  
  
-==== Regel B7) – Wartezeit ====+==== Regel B7) Wartezeit ====
  
   * Etwas Wartezeit sollte man immer mitbringen.   * Etwas Wartezeit sollte man immer mitbringen.
Zeile 120: Zeile 133:
  
  
-==== Regel B8) – Keine Diskussionen mit Mitarbeitenden ====+==== Regel B8) Keine Diskussionen mit Mitarbeitenden ====
  
-Jegliche Diskussionen mit Mitarbeitenden sollte man bei der Abholung unterlassen. Auch wenn man sich im Recht fühlt – ein Streit vor den Kunden oder den anderen Beschäftigten wirft nur ein schlechtes Licht auf foodsharing und bringt nichts.+Jegliche Diskussionen mit Mitarbeitenden sollte man bei der Abholung unterlassen. Auch wenn man sich im Recht fühlt ein Streit vor den Kunden oder den anderen Beschäftigten wirft nur ein schlechtes Licht auf foodsharing und bringt nichts.
  
 Solche Situationen sollte ein BV in Ruhe ansprechen, aber nicht die Foodsaver während der Abholung. Solche Situationen sollte ein BV in Ruhe ansprechen, aber nicht die Foodsaver während der Abholung.
  
  
-==== Regel B9) – Wenn nichts zu retten ist ... ====+==== Regel B9) Wenn nichts zu retten ist ====
  
 ... dann sollte man sich Kommentare wie “Oh, schade!” oder “Ich hab so fest mit den Tomaten gerechnet.” dringend verkneifen! Wenn keine Lebensmittel weggeworfen werden, ist das ja genau, was foodsharing erreichen will. ... dann sollte man sich Kommentare wie “Oh, schade!” oder “Ich hab so fest mit den Tomaten gerechnet.” dringend verkneifen! Wenn keine Lebensmittel weggeworfen werden, ist das ja genau, was foodsharing erreichen will.
-Wenig aussortierte LM sind ein Grund zur Freude. Das darf man dem Betrieb natürlich auch sagen. 
  
 +Wenig aussortierte LM sind natürlich ein Grund zur Freude, und es wäre schön, das dem Betrieb auch mal zu sagen. Während der Abholung sollten wir das aber nicht machen (das kann ein*e BV in einem Gespräch außerhalb der Abholung mal lobend erwähnen). Denn es ist nicht leicht, ein solches Lob angemessen zu formulieren und nicht als versteckte Kritik wirken zu lassen ("aber sonst ist es ja immer ganz schön viel"). Das kann oft zu unglücklichen Situationen führen. Es ist daher besser, Kommentare grundsätzlich zu unterlassen, auch wenn sie vielleicht gut gemeint sind.
  
-==== Regel B10) – kein Verkauf, kein Tauschen ====+ 
 +==== Regel B10) kein Verkauf, kein Tauschen ====
  
   * Gerettete Lebensmittel haben offiziell den Wert 0. Das ist vor allem wichtig aus steuerlichen Gründen, aber auch um zu vermeiden, dass wir bei der Weitergabe eventuell als Lebensmittelbetrieb angesehen werden könnten.   * Gerettete Lebensmittel haben offiziell den Wert 0. Das ist vor allem wichtig aus steuerlichen Gründen, aber auch um zu vermeiden, dass wir bei der Weitergabe eventuell als Lebensmittelbetrieb angesehen werden könnten.
   * Das gilt auch für Produkte, bei denen gerettete Lebensmittel verarbeitet wurden (z.B. selbstgekochte Marmelade oder Salate). Denn da ist es schwer, eine Grenze zu ziehen zwischen den dafür gekauften und den geretteten Zutaten.   * Das gilt auch für Produkte, bei denen gerettete Lebensmittel verarbeitet wurden (z.B. selbstgekochte Marmelade oder Salate). Denn da ist es schwer, eine Grenze zu ziehen zwischen den dafür gekauften und den geretteten Zutaten.
-  * Mindestens genauso wichtig ist aber, wie wir dastehen wollen und wie wir die Lebensmittel bewerten wollen – nämlich nicht-kapitalistisch.+  * Mindestens genauso wichtig ist aber, wie wir dastehen wollen und wie wir die Lebensmittel bewerten wollen nämlich nicht-kapitalistisch.
     * Bei foodsharing geht es um die Rettung von LM, nicht um persönliche Vorteile oder den Gewinn von Werten. Der Wert der LM spielt keine Rolle, entscheidend ist nur, dass sie zu jemandem kommen, wo sie genutzt werden.     * Bei foodsharing geht es um die Rettung von LM, nicht um persönliche Vorteile oder den Gewinn von Werten. Der Wert der LM spielt keine Rolle, entscheidend ist nur, dass sie zu jemandem kommen, wo sie genutzt werden.
     * Beim Verkaufen oder Tauschen dagegen werden Güter gegen Geld oder andere Güter (subjektiv) gleichen Wertes getauscht, d.h. sie werden tatsächlich bewertet. Dies soll bei foodsharing gerade nicht so sein.     * Beim Verkaufen oder Tauschen dagegen werden Güter gegen Geld oder andere Güter (subjektiv) gleichen Wertes getauscht, d.h. sie werden tatsächlich bewertet. Dies soll bei foodsharing gerade nicht so sein.
Zeile 146: Zeile 160:
  
  
-==== Regel B11) – ökologische Mittel ====+==== Regel B11) ökologische Mittel ====
  
   * foodsharing ist eine Umweltorganisation und sollte sich auch entsprechend präsentieren. Das heißt: möglichst ökologisch schonende / nachhaltige Mittel einsetzen.   * foodsharing ist eine Umweltorganisation und sollte sich auch entsprechend präsentieren. Das heißt: möglichst ökologisch schonende / nachhaltige Mittel einsetzen.
Zeile 161: Zeile 175:
  
  
-==== Regel B12) – nicht nur an Bedürftige ====+==== Regel B12) nicht nur an Bedürftige ====
  
-Da foodsharing eine Umweltorganisation ist, geben wir Lebensmittel nicht nur an Bedürftige, sondern an alle Menschen ab, die sie verbrauchen können. Es geht nur darum, dass die Lebensmittel verwendet werden. +Da foodsharing eine Umweltorganisation ist, geben wir Lebensmittel nicht nur an Bedürftige, sondern an alle Menschen ab, die sie verbrauchen können. 
-Diskussionen darüber, warum du die Lebensmittel dieser Person gibst und nicht jener, die es doch angeblich viel nötiger habe, kannst du also mit dem Hinweis auf unsere Ziele einfach ablehnen.+  *  Es geht nur darum, dass die Lebensmittel verwendet werden. 
 +  *  Diskussionen darüber, warum du die Lebensmittel dieser Person gibst und nicht jener, die es doch angeblich viel nötiger habe, kannst du also mit dem Hinweis auf unsere Ziele einfach ablehnen.
  
  
-==== Regel B13) – gerettete Lebensmittel wegwerfen? ====+==== Regel B13) gerettete Lebensmittel wegwerfen? ====
  
-  * Wir retten Lebensmittel, damit sie nicht verschwendet werden. Da wäre es nicht sinnvoll – und würde auch kein gutes Licht auf foodsharing werfen, wenn die Foodsaver sie hinterher doch wegwerfen. +  * Wir retten Lebensmittel, damit sie nicht verschwendet werden. Da wäre es nicht sinnvoll und würde auch kein gutes Licht auf foodsharing werfen, wenn die Foodsaver sie hinterher doch wegwerfen. 
-  * Foodsaver sollten sich also größte Mühe geben, die geretteten Lebensmittel selbst zu verbrauchen, zu verarbeiten oder weiterzugeben; dabei ist auch die Weitergabe als Tierfutter immer noch besser als das Wegwerfen, denn auch die Tierfutterproduktion verschlingt sehr viele Ressourcen. +  * Foodsaver sollten sich also größte Mühe geben, die geretteten Lebensmittel selbst zu verbrauchen, zu verarbeiten oder weiterzugeben; dabei ist auch die Weitergabe als Tierfutter immer noch besser als das Wegwerfen, denn auch die Tierfutterproduktion verschlingt sehr viele Ressourcen.
   * Welche Lebensmittel noch verzehrfähig sind, muss natürlich jeder Foodsaver selbst entscheiden. Es kann keine Kontrolle und keine Vorschriften darüber geben, das wäre organisatorisch gar nicht umsetzbar. Statt dessen brauchen wir gut ausgebildete Foodsaver, die sich ggf. auch gegenseitig bei der Beurteilung um Rat fragen oder unterstützen.   * Welche Lebensmittel noch verzehrfähig sind, muss natürlich jeder Foodsaver selbst entscheiden. Es kann keine Kontrolle und keine Vorschriften darüber geben, das wäre organisatorisch gar nicht umsetzbar. Statt dessen brauchen wir gut ausgebildete Foodsaver, die sich ggf. auch gegenseitig bei der Beurteilung um Rat fragen oder unterstützen.
-  * Trotz allem kann es vorkommen, dass man auch einmal nicht alle Lebensmittel aus einer Abholung weiterverteilen oder verwenden kann, gerade bei großen Abholmengen. Wenn man am Ende – nach intensivem Bemühen – einen Rest doch wegwerfen muss, dann ist das auch akzeptabel und sollte keine Regelverletzung sein.+  * Trotz allem kann es vorkommen, dass man auch einmal nicht alle Lebensmittel aus einer Abholung weiterverteilen oder verwenden kann, gerade bei großen Abholmengen. Wenn man am Ende nach intensivem Bemühen einen Rest doch wegwerfen muss, dann ist das auch akzeptabel und sollte keine Regelverletzung sein.
  
  
Zeile 179: Zeile 194:
  
  
-==== Regel C1) – aktuelle Informationen lesen vor Abholungen ====+==== Regel C1) aktuelle Informationen lesen vor Abholungen ==== 
 + 
 +  *  Bei den Abholungen bei Betrieben kann es oft passieren, dass sich irgendetwas ändert oder an einem bestimmten Termin etwas anders ist als üblich (wenn sich zum Beispiel Abholzeiten wegen Feiertagen ändern). 
 +  *  Wer eine Abholung übernimmt, sollte daher möglichst immer die letzten Informationen und Änderungen mitbekommen, sowohl im Teamchat als auch auf der Pinnwand und in den “Besonderheiten”. 
 + 
 + 
 +==== Regel C2) - Organisation nur über die foodsharing-Plattform ====
  
-Bei den Abholungen bei Betrieben kann es oft passieren, dass sich irgendetwas ändert oder an einem bestimmten Termin etwas anders ist als üblich (wenn sich zum Beispiel Abholzeiten wegen Feiertagen ändern)+  *  Alle Nachrichten und Informationen zu Abholungen sollten ausschließlich über die Plattform oder per Telefongespräch laufen
-Wer eine Abholung übernimmtsollte daher möglichst immer die letzten Informationen und Änderungen mitbekommen, sowohl im Teamchat als auch auf der Pinnwand und in den “Besonderheiten”.+   Andere Kommunikationswege sind prinzipiell ausgeschlossen. Interne Informationen von foodsharing haben auf den Servern anderer Anbieter nichts zu suchen - viele davon sind vertraulich und gehören nicht in die breite Öffentlichkeit. 
 +  *  Außerdem ist nur auf der foodsharing-Plattform garantiertdass alle Foodsaver die Informationen mitbekommen - nicht jeder hat einen Instagram- oder Facebook-Account. 
 +  *  In manchen Fällen (spontane Abholungen, dringende Suche nach Ersatz) kann es sinnvoll sein, auch noch einen anderen Kommunikationsweg zu nutzen, aber nur ergänzend: die Organisation sollte immer noch, soweit es geht, über die foodsharing-Plattform laufen. 
 +  *  Außerdem sollte dabei niemand ausgeschlossen werden (z.B. Leute ohne WhatsApp).
  
  
-==== Regel C2– Organisation nur über die foodsharing-Plattform ====+==== Regel C3) - Austragen aus Abholterminen ====
  
-Alle Nachrichten und Informationen zu Abholungen sollten ausschließlich über die Plattform oder per Telefongespräch laufen. Andere Kommunikationswege sind prinzipiell ausgeschlossen+  *  Bei kurzfristigem Austragen muss ein Foodsaver mehr tun als bei frühzeitigem. Denn kurz vor der Abholung erreicht die Nachricht evtl. nicht mehr so viele FS, deswegen muss der Foodsaver per Telefon nach Ersatz suchen
-Interne Informationen von foodsharing haben auf den Servern anderer Anbieter nichts zu suchen – viele davon sind vertraulich und gehören nicht in die breite ÖffentlichkeitAußerdem ist nur auf der foodsharing-Plattform garantiert, dass alle Foodsaver die Informationen mitbekommen – nicht jeder hat einen Instagramm- oder Facebook-Account.+   Die genaue Ausgestaltung der Regel sollen die Bezirke selbst übernehmen, das in den Bezirken ganz unterschiedliche Fristen und Vorgehensweisen Sinn machen könnenBOTs und BV des Bezirks sollten hier wohlüberlegte Entscheidungen treffen.
  
-In manchen Fällen (spontane Abholungen, dringende Suche nach Ersatz) kann es sinnvoll sein, auch noch einen anderen Kommunikationsweg zu nutzen; die Organisation sollte aber immer, soweit es geht, über die foodsharing-Plattform laufen. Außerdem sollte dabei niemand ausgeschlossen werden (z.B. Leute ohne WhatsApp). 
  
 +==== Regel C4 - Mitteilungen des Betriebs ====
  
-==== Regel C3) – Austragen aus Abholterminen ====+  *  Foodsaver erhalten gelegentlich bei Abholungen Mitteilungen des Betriebs für die anderen Abholenden. 
 +  *  Der beste Weg für die Weitergabe der Mitteilung ist meist nicht die Pinnwand, sondern eine Nachricht an die BV; sie können am besten beurteilen, ob die Nachricht auf die Pinnwand gehört oder nicht und wie sie dort formuliert werden sollte. 
 +  *  Diese Regel soll aber jeder Bezirk an seine eigenen Vorstellungen anpassen.
  
-Bei kurzfristigem Austragen muss ein Foodsaver mehr tun als bei frühzeitigen. Denn kurz vor der Abholung erreicht die Nachricht evtl. nicht mehr so viele FS, deswegen muss der Foodsaver per Telefon nach Ersatz suchen. 
-Die genaue Ausgestaltung der Regel sollen die Bezirke selbst übernehmen, das in den Bezirken ganz unterschiedliche Fristen und Vorgehensweisen Sinn machen können. BOTs und BV des Bezirks sollten hier wohlüberlegte Entscheidungen treffen. 
  
 +==== Regel C5) - Festlegungen für Abholungen in einem Betrieb ====
  
-==== Regel C4 – Mitteilungen des Betriebs ====+  *  Es gibt etliche Entscheidungen, die betriebsspezifisch getroffen werden können und sollen. 
 +  *  Wichtig ist, dass die BV diese Regeln mit dem Betrieb absprechen und treffen (ggf. gemeinsam mit ihrem Team). 
 +  *  Die FS können nur den Überblick behalten, wenn alle Regeln zu einem Betrieb in dessen “Besonderheiten” stehen und nicht verteilt über Foren, Pinnwände, Teamchat etc.
  
-Foodsaver erhalten gelegentlich bei Abholungen Mitteilungen des Betriebs für die anderen Abholenden. Der beste Weg für die Weitergabe der Mitteilung ist meist nicht die Pinnwand, sondern eine Nachricht an die BV; sie können am besten beurteilen, ob die Nachricht auf die Pinnwand gehört oder nicht und wie sie dort formuliert werden sollte. 
-Diese Regel soll aber jeder Bezirk an seine eigenen Vorstellungen anpassen. 
  
 +==== Regel C6) - Ansprechen von Betrieben ====
  
-==== Regel C5) – Festlegungen für Abholungen in einem Betrieb ====+  *  Nur BOTs haben wirklich Überblick über ihren Bezirk. Sie können z.B. bemerken, wenn mehrere BV denselben Betrieb ansprechen wollen oder wenn ein Betrieb nicht gut vom Bezirk zu schaffen ist. 
 +  *  Bei [[betrieb#Betriebskette|Betriebsketten]] ist immer eine Rücksprache mit dem Betriebskettenteam nötig: ketten@foodsharing.network
  
-Es gibt etliche Entscheidungen, die betriebsspezifisch getroffen werden können und sollen. Wichtig ist, dass die BV diese Regeln mit dem Betrieb absprechen und treffen (ggf. gemeinsam mit ihrem Team). 
-Die FS können nur den Überblick behalten, wenn alle Regeln zu einem Betrieb in dessen “Besonderheiten” stehen und nicht verteilt über Foren, Pinnwände, Teamchat etc. 
  
 +==== Regel C7) - neue Betriebe eintragen auf Plattform ====
  
-==== Regel C6– Ansprechen von Betrieben ====+  *  Jede Kontaktaufnahme zu einem Betrieb muss in der Datenbank dokumentiert sein, damit zum Beispiel nicht Betriebe doppelt angesprochen werden. 
 +  *  Der Hinweis auf die vorige Überprüfung soll (häufig vorkommendeDoppeleintragungen vermeiden. 
 +  *  Auch wenn ein Betrieb nicht kooperieren will, anderweitig spendet o.ä., sollte man dies dort sehen können.
  
-Nur BOTs haben wirklich Überblick über ihren Bezirk. Sie können z.B. bemerken, wenn mehrere BV denselben Betrieb ansprechen wollen oder wenn ein Betrieb nicht gut vom Bezirk zu schaffen ist. Bei Ketten ist sowieso Rücksprache mit dem Betriebskettenteam nötig.+----
  
 +//Artikel von//:   [[gruppe_verhaltensregeln_und_meldesystem|AG Verhaltensregeln und Meldesystem]]   (//[[mailto:verhaltensregeln@foodsharing.network|Kontakt]]//)
  
-==== Regel C7) – neue Betriebe eintragen auf Plattform ====+//Letzte Überarbeitung am 01.02.2020//
  
-Jede Kontaktaufnahme zu einem Betrieb muss in der Datenbank dokumentiert sein, damit zum Beispiel nicht Betriebe doppelt angesprochen werden. Auch wenn ein Betrieb nicht kooperieren will, anderweitig spendet o.ä., sollte man dies dort sehen können. 
  • verhaltensregeln_-_erlauterungen.1575816667.txt.gz
  • Zuletzt geändert: 2022/12/25 13:29
  • (Externe Bearbeitung)