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**foodsharing-Grundlagen** 7

Stand 01.02.2020

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Lebensmittelverschwendung

Ausgangssituation

Ansatzpunkte

Da Verschwendung an vielen verschiedenen Stellen des Produktions- und Konsumkreislaufs auftritt, können wir sie auch an vielen verschiedenen Stellen bekämpfen.

Wir setzen also an drei Stellen an:

  1. Bei Lebensmittelhändlern und Betrieben: Auf der Basis von Kooperationen werden einerseits Lebensmittel vor dem Wegwerfen gerettet, abgeholt und weiterverteilt. Andererseits wollen wir unsere Partner dafür sensibilisieren, dass durch bessere oder vorsichtigere Planung beim Einkauf und der Vorratshaltung, aber auch z.B. durch vergünstigte Angebote für nicht mehr ganz perfekte Lebensmittel ebenfalls die Verschwendung von Lebensmitteln verringert werden kann. Als Nebeneffekt kann auch das Volumen der Restmüll- und Biotonnen um bis zu 70% zurückgehen. [4]
  2. Bei Verbraucher*innen im privaten Bereich: Wir stellen allen Menschen, die selbst Essen retten oder teilen wollen, auf foodsharing.de die digitale Infrastruktur zur Verfügung. Wir wünschen uns, dass immer mehr Menschen dieses Angebot nutzen, zum Beispiel, um vor der Abreise in den Urlaub ihre übrigen Lebensmittel per virtuellem Essenskorb zu verteilen. Darüber hinaus wollen wir generell auf das Thema aufmerksam machen, mit fundierten Informationen und Bildungsangeboten Wissen und Ideen zum nachhaltigeren Umgang mit Lebensmitteln verbreiten und allgemein zu mehr Achtsamkeit für Lebensmittel anregen.
  3. Bei Produktionsbetrieben: Wir wollen Menschen motivieren und ihr Engagement fördern, damit sie „Ausschussobst und -gemüse“ vor dem Verrotten oder Verderben retten. Zum Beispiel führen wir zur Erntezeit Aktionen durch, um die Feldfrüchte, die den strengen optischen Standards der Agrarindustrie und ihrer Abnehmer nicht entsprechen, von den Feldern zu sammeln, auf denen sie ansonsten einfach liegen gelassen würden. So lassen sich Unmengen krummer Karotten, zerbrochener Gurken oder angedrückter Äpfel retten.

Selbstverständnis

Wir lassen allen mildtätigen Organisationen gerne den Vortritt, um gerettete Lebensmittel an Bedürftige zu verteilen. foodsharing soll nur die „letzte Bastion vor der Mülltonne“ sein für alle Lebensmittel, die andere Organisationen nicht weiterverteilen können.

foodsharing

foodsharing ist eine Initiative, um

Die foodsharing-Plattform

Dank unserer Öko-Partner manitu.de (Webhosting, Kosten für den Traffic) und Greensta.de (Email-Konten), die uns kostenlos unterstützen, werden die Server der foodsharing-Plattform zu 100% mit Strom aus Wasserkraft versorgt.

Verweise

[1] n.tv, 2011. Verschwendung ist schockierend. [Online]. http://www.n-tv.de/wissen/Verschwendung-ist-schockierend-article4210226.html. [Accessed 09.07.2013].

[2] ver.di publik, 2013. Der Hunger ist von Menschen gemacht. [Nicht mehr Online. https://publik.verdi.de/2013/ausgabe-03/spezial/finanzen/seiten-20-21/A0. [Accessed 09.07.2013]].

[3] Swedish Institute for Food and Biotechnology (SIK), Gothenburg, Sweden, 2011. Global Food Losses and Food Waste. [Online]. http://large.stanford.edu/courses/2012/ph240/briggs1/docs/mb060e00.pdf

[4] Bio Company (Berlin) Kundenmagazin, 2013-07. Tonnen sind kein Platz für Lebensmittel. https://drive.google.com/file/d/12pIcqTvVaRGC-4iBnTu5xGafFGrdikkj


Artikel von:   Vorstand foodsharing e.V.   (Kontakt)

Letzte Überarbeitung am 01.02.2020